Aktuell

“Trommel Bommel”, ein musikalisches Werk von und mit Sven Kiefer – Multipercussionist aus Luxemburg

Mai 4th, 2012 | katharina

Trommel Bommel

 Das Gefühl für Rhythmus entdecken lassen

Trommeln vermittelt ein sicheres Rhythmusgefühl – die Basis für jede musikalische Betätigung.

Sich durch verschiedene Tonfarben ausdrücken lernen

Angestauter Ärger und Frustration können durch eine viel einfachere, dennoch ästhetisch schöne Klangsprache in Kreativität umgesetzt werden und führen zu einem effektiven Druck- und Stressabbau. Denn schon in jungen Jahren werden unsere Kleinen enorme Leistungserwartungen ausgesetzt. Mit einer besser balancierten Zusammenarbeit der linken und der rechten Gehirnhälfte wird durch die Trommelarbeit gleichzeitig die Konzentration angeregt.

Das Erleben mit einer Gemeinschaft Erfolge zu teilen

Klänge in der Gruppe zu erzeugen stärkt das Gemeinschaftsgefühl und verlangt die Bereitschaft, andere rücksichtsvoll zu zuhören und das Bestreben etwas zurückgeben zu wollen, nachdem man etwas bekommen hat. Beim Trommeln nehmen sich die Kinder in der Gruppe war und gestalten auf dieser  kooperativen Basis etwas ganz Neues Hand in Hand.

Die Trommeln vom Bommel sagen: “Fass mich an, spiel mich, du weißt doch noch wie es geht!“

Klavier, Geige und Flöte hingegen sagen: “Finger weg, erst Noten lernen und üben!“

Anders könnte man auch sagen, dass Kinder schon in jungen Jahren ein angeborenes Talent zum Trommelspielen haben. Zurückzuführen ist diese Begabung auf ihren 9-Monatigen „musikalisch tänzerischen Workshop“ im

Mutterleib. Schon dort wird alles “beklopft” um diesen speziellen Klang zu erzeugen: „Bumm, Bumm, Klack“. Muttis Bauchdecke bietet eine erste Trommelfläche und gleichzeitig wird ihre Blase zum Tanzparkett, so wird

erstes Rhythmusgefühl erprobt und mit der Außenwelt Kontakt aufgenommen. Doch auch hierbei gilt genau wie beim Schwimmtalent der Neugeborenen:

Die natürliche Begabung sollte schon so früh wie möglich weiter gefördert werden, sonst wird es ganz schnell wieder verlernt und im späteren Alter etwas wieder zu erlernen kostet viel Zeit und Mühe.

Die Trommel-Bommel Vorführung soll den Kindern die Möglichkeit geben, ihre innewohnende Rhythmik und Musikalität zu erwecken. Die Veranstaltung ist in dieser Altersstufe völlig frei von irgendwelchen Leistungsansprüchen.

Klar bleibt natürlich: Klavier, Geige, Flöte und Co sind in der Tat wunderschöne Instrumente, jedoch bietet auf Grund ihrer Komplexität und hohem Anspruch an Notenkenntnis für manche Kinder gerade das Trommeln den Einstieg in ihre Musikalität und so erlangen sie über diesen Weg zu einem Fundament für ihr nächstes Instrument.

Alle Instrumente leben vom Rhythmus.

Haben Sie Fragen und Bemerkungen zu diesem musikalischen Projekt oder wünschen Sie eine Vorführung, dann wenden Sie sich bitte per E-Mail an:

k.selzner-bach@artetculture.eu oder per Telefon: +352 26 66 50 69

Ein weiteres musikalisches Werk von Sven Kiefer: “TO THE EARTH”

Mai 4th, 2012 | katharina

Kommen Sie mit auf eine einstündige Entdeckungsreise in ihre ganz persönliche Innen- wie Außenwelt.

In To the earth – Für die Erde widmet sich Sven Kiefer voll und ganz dem Klang. Natürliche Motive, wie Erde, Holz und Luft werden vom Multi-Percussionist  unter enthusiastischem Einsatz der Marimba Trommel nachgeahmt und von zahlreichen visuels, fein abgestimmter Projektionen aus dem Naturfotostudium der Landschaftsfotografin Lynn Urwald, zu einem ausgewogenen Erlebnis abgerundet. Fast schon so ohrenbetäubend und blendend-sicher inszeniert, mit einer solchen Authentizität des Realen, dass Sie das Gefühl bekommen gar wirklich draußen im Freien, in der unbeschwerten Natur, zu sitzen.

Anders als unsere Augen können wir die Ohren nicht schließen, es sei denn, wir halten sie zu. Unsere akustische Welt ist in ernstzunehmender Gefahr: Schon sehr bald wird unsere heutige »Klanglandschaft” den Gipfel des Unkultivierten erreichen. Und dann müssen wir mit den Nachwehen einer baldigen allgemeinen Taubheit leben …

Krach der unsere UmWELT verdreckt

Lärmverschmutzung! die Konsequenz, wenn einer zukunftsorientierten Botschaft, wie diese vom luxemburgischen Künstlerduo nicht aufmerksam zugehört wird: Der Öffnung zur Welt hin folgt die Sprache als hörbare Kommunikation.

To the earth – Für die Erde steht für exakt diese sinnliche Form der Kommunikation, der Mensch mit seinen aufmerksamen Ohren, Augen, Mund und Co als beobachtendes Sozialgefüge auf die Natur – der Erde im Allgemeinen.

Somit kann diese Art von Klangkommunikation auch als eine globale Sprache, wie ein «Dolmetscher» zwischen all dem was lebt und sich regt angesehen werden.

Dieser knarrende Baum, diese durchwühlte Erde, dieser säuselnde Wind, …selbst ich, dieses pochendende Herz…


Sven Kiefer verwendet gerade deswegen die Marimba, dieses besondere Naturinstrumente aus der Familie der Xylophone, da sie den Kontakt des Menschen mit der Natur und Mitwelt zum Ausdruck bringt. Zusammen mit den Naturprojektionen von Lynn Urwald bauen sie gewissermaßen an einer unerlässlichen Brücke zwischen Umwelt und sozialem Lebewesen.

Der Mensch in seiner Wunschvorstellung eines harmonischen Zusammenlebens im Holz, an der frischen Luft – auf einer wohlklingenden Erde.

 Traumzauber-Rhythmen durch Dynamik in dieser klanglichen Bildersprache lassen Sie die Verbindung mit der Erde und dem natürlichen Energiefluss erleben.

In der östlichen Vorstellung ist der Mensch aus Klang entstanden.

Welch wunderbares Bild. Und tatsächlich hat jedes Organ, jede Zelle einen eigenen Klang. Sie werden es spüren.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um auf Ihren ganz persönlichen Klang, Ihren Rhythmus zu lauschen.  

Am Ende werden Sie Zeuge sein und es fühlen: To the earth – Für die Erde beginnt bereits, wenn man vor die Tür tritt und der Musik des Winds in den Bäumen lauscht. In jedem Moment der Gegenwart ist das möglich: einfach innehalten, still sein, lauschen…

Sollten Sie ein Interesse gefunden haben dieses Projekt in Ihr Programm zu integrieren, dann wenden Sie sich bitte per E-Mailan: k.selzner-bach@artetculture.eu oder per Telefon: +352 26665069.

To the Earth

 

ArtEtCulture war auf der Cologne Paper Art 2012

März 9th, 2012 | admin

 

Kunstmesse für Grafik und Papierarbeiten vom

19. Apr 2013 – 21. Apr 2013 - Vulkanhalle, Köln, Deutschland, in Vorbereitung

Ziel der Cologne Paper Art ist es Künstlern eine Plattform zu bieten, auf der ausschließlich zeitgenössische und klassisch moderne Grafik sowie Arbeiten auf Papier gezeigt und angeboten werden. Die Messe konzentriert sich ganz bewusst auf diese Zielgruppe, die bei vielen großen Kunstmessen häufig nicht die Beachtung findet, die ihr aus künstlerischer Sicht zusteht. Gerade für junge Kunstfreunde, die nur beschränkte finanzielle Möglichkeiten haben, kann diese Messe ein guter Einstieg in den Aufbau einer eigenen Sammlung sein.

 

ArtEtCulture war vom 20.04. bis 22.04.2012  mit zwei Künstler auf der Cologne Paper Art - Kunstmesse für Grafik und Paperworks vertreten.

Our association ArtEtCulture had represented two artists at the Cologne Paper Art - Art Fair for Grafic Arts and Work on Paper from 20/04 until 22/04/2012.

Frühling – 3 Teile – 2003 – Chinesische Mineralfarbe auf Chinapapier – montiert auf Leinwand – je 200 x 50 cm

Qi Yang (Jg. 1952), ist aufgewachsen und hat studiert in China bis 1987, lebt seit 1987 als freischaffender Künstler in Deutschland, Promotion 1996 in Heidelberg. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, 1999 Ernennung zum Professor an der Akademie der Künste, Universität Anhui, China; seit 2003 Gastprofessor an der Staatlichen Kunstakademie in Xi´an und Lehrbeauftragter Professor an der Bergischen Universität Wuppertal.

Qi Yang bedient souverän alle Medien: Fotografie, Film, Poesie, Malerei, Installation etc. und verdeutlicht dabei, das der künstlerische Ausdruck es vermag eine Synthese herzustellen zwischen dem westlichen und dem östlichen Gedanken-und Formgefüge, so dass bei aller Grenzwanderung dennoch die Identität und Authentizität erhalten und für den künstlerischen Dialog genutzt wird.

Qi Yang-kurze Biographie 2012

und:

Natasa Pavlovic – Zagreb, Croatia

Silka 12 – 900 x 1230 mm – Technik: Tusche auf Papier

Schlicht und Ergreifend

Natasa Pavlovic

Mit ihren persönlichen „Vier Schätzen“: Tinte, Kohle, Granit und Papier und ihrem einzigartigen Talent im Hinterrad bringt die Nachwuchs-Künstlerin Natasa Pavlovic sehr ausdrucksstarke Malereien hervor auf eine ganz bescheidene Art und Weise.

In der Kürze liegt die Würze, das Geheimrezept für Erfolg, lässt sich bei der in Australien aufgewachsenen schönen Kroatin wohl eher mit der Reduktion aufs Wesentliche erklären.

Dieses äußerte sich vor allem in der Abkehr von Farben, hin zu einer überwiegend oder reinen Schwarz-Weißmalerei. Den Ausdruck lenkt die junge Kunstschöpferin daher auf die unbemalten weißen Fläche. Ihre Kunstwerke erlangen ihre volle Bedeutung nur in Relation mit dem Nicht-Gezeigten, dem leer gelassenen Raum.

Die Hinwendung zum „Bildschönen“, gemeint sind rein ästhetische Themen, wie ihre makellosen Frauenporträts, offenbart uns den Blick ihrer Schlichtheit und Natürlichkeit mit einer derartigen balancierten Haltung ihrer asymmetrischen Betrachtungsweise, dass es uns schwer fällt den Blick sofort wieder davon abzuwenden.

Sie ist eine Magierin, die die Kunst als Transportmittel nutzt, um die Wahrheit ihres inneren Ist-Zustandes zu kommunizieren eng in Verbindung stehend mit der Wertschätzung von Dingen, ihren Zeichenmaterialen: Kohle, Tinte, Granit und Papier und natürlich auch ihrem Talent, denn mit diesem Segen wird nicht jeder bei der Geburt ausgestattet.

Natasa Pavlovic sagt selbst über sich, dass ihre künstlerischen Arbeiten von innen heraus entspringen und uns, als Betrachter, viel von menschlichen Emotionen, genauer ihren Gefühlen und Bewegungen verraten. Für gewöhnlich kommt es spontan zu Stande, meist ungeplant. Im kreativen Prozess einer künstlerischen Arbeit sucht Sie den natürlichen, allgegenwärtigen Rhythmus, den sie vorher einzeln ganz genau beobachtet hat und immer wieder neuentdeckt.  Beim Zurückgreifen auf den Rhythmus beruft sie sich lediglich auf Formen, die schon vorhanden waren, zerstreut irgendwo in ihrem eigenen kleinen Mikrokosmos des Unterbewusstseins. Ihr Studium an dem Victorian College of The Arts in Melbourne, Australien war durchweg geprägt von der Bildenden Kunst und Druckgrafik, dass hat sie verschiedene neue Techniken entdecken lassen und dennoch war sie immer irgendwo ein bisschen schon der Tinte zugeneigt, wie auch dem Graphitstein und der Kohle, die sie nun am meisten für ihre Werke benutzt.

Dazu erzählt sie selbst, dass sie vom Gebrauch der Tinte vor allem machte, weil diese in sich einen gewissen Fluss verbirgt, spontan und kontinuierlich. Die Künstlerin nutzt ganz bewusst die Tinte und fordert den Betrachter auf diese Weise auf das Unbewusste in ihrer Botschaft zu achten. Sehen wir Tinte kann das vor anonymer Verleumdung warnen.

Kohle fasziniert sie besonders, weil das Material selbst eine solche Starrheit und Unbeugsamkeit durch eine in sich ruhende Primitivität zu Beginn jeder ihrer Kreationen aufweist, die sich aber im Laufe der Entwicklung durch das Rotieren so sehr in feinere spezifische Formen unterteil, dass sie bei dem kroatisch-australischem Nachwuchstalent zumindest schon wieder fast so weich wie Butter von der Hand auf das Papier übergeht.

Darüber hinaus wirft Natasa Pavlovic die Bedeutung der Reinigung von Körper und Seele auf und lässt dadurch nicht nur mehr Energie in das Werk, auf das Papier fließen, sondern auch durch bestimmte Wischtechniken mehr Impulse und Schwunghaftigkeit in ihre begabten Finger wieder von ihm aufsaugen.

Als drittes Zeichenmittel greift sie auf den Graphit zurück, denn er ist exakt das Element, das die Kohle und Tinte in der Auswirkung und Tönung durch seinen Ursprung bedingt und im Alter überbietet. Daneben verleiht er dem Zeichenträger einerseits in seiner symbolischen Bedeutung Stabilität und Dauerhaftigkeit, aber irgendwo stellt er dem Papier gleichermaßen ein Hindernis, ein Ballast, im Moment des Auftragens, aber verleiht auch die Hoffnung, dass dieser bald wieder abgeworfen wird. So überwindet selbst ein einfaches „Stück“ Papier seine Ängste.

All das lässt natürlich viel Interpretationsspielraum für menschliche Weisheiten aus der asiatischen Mythologie. Ob nun reine „Glaubensfrage“, Hokuspokus oder wissenschaftlichen Erkenntnis, fest steht, damit ist sich vermutlich der Kunstinteressierte Betrachter und Natasa Pavlovic einig:

Kunst muss in der Welt mehr Freiheiten haben, in einer Welt wo viele Dinge diszipliniert und formalisiert sind.

CV Natasa Pavlovic art

 

 

Einladung zur Cologne Paper Art 2012:

Cologne-Paper-Art-2012

Presse  Cologne-Paper-Art-2012

Info-pdf

BaumSein – Impressionen von Christiane Klein mit Performance und Musik. Die Eröffnung ist am 30. März 2012 um 19:30 h und der Ausstellungszeitraum vom 31. März – 1. April 2012, in der Ancienne Eglise, Roodt-sur-Syre

März 1st, 2012 | katharina

Das Erwachen Mischtechnik 80×80 2010

Einladungskarte

Vita

Lassen Sie sich verzaubern von einem mehrdimensionalen Kunstgenuss
Die multidisziplinäre Künstlerin Luisa Bevilacqua wird ausgewählte Werke von Christiane Klein interpretieren und in Bewegung umsetzen. Doch damit nicht genug: Der Perkussionist Sven Kiefer wird die Performance von Luisa Bevilacqua mit Klangvariationen untermalen und somit die Betrachtung der Werke von Christiane Klein – verbunden mit der Interpretation von Luisa Bevilacqua – akustisch abrunden.

Be enchanted by a multi-dimensional art appreciation
The multidisciplinary artist Luisa Bevilacqua will interpret selected works from Christiane Klein by putting them into motion. But that’s not all: The percussionist Sven Kiefer will accompany the performance of Luisa Bevilacqua with sound variations and thus the consideration of Christiane Klein’s works – combined with the interpretation of Luisa Bevilacqua – will be completed acoustically.

Presseartikel:

BAUMSEIN-Pressetext

Artikel im Luxemburger Wort:

diwort artikel BaumSein Ausstellung

Artikel in der Saarbrücker Zeitung:

 

 

ArtEtCulture in der Saarbrücker Zeitung

Januar 24th, 2012 | katharina

“Kunst und Kultur sollen gestärkt werden” – unter diesem Titel werden von SZ-Mitarbeiterin Sylvie Rauch die Ziele des Vereins und das Tätigkeitsfeld erläutert sowie aktuelle und geplante Projekte vorgestellt. Hier geht es zur Onlineversion des Artikels bzw. zum Download des PDFs.

“Art and culture should be strengthened” – under this title by SZ assistant Sylvie Rauch the goals of the association and its field of activity, as well as current and planned projects are presented. Click here for the online version of the article or download the PDF.

In Planung: Licht – eine interaktive Kunstbetrachtung von Netty Michels

Januar 16th, 2012 | katharina

Wenn gleich die knalligen Malereien von der luxemburgischen Künstlerin Netty Michels als verrückt, ausgefallen, fast närrisch scheinen, befindet sich genau diese Art von Gestaltungen auf hohem Kulturniveau der Extravaganz.
 Netty Michels Kunst bedeutet hier die Anwendung der magischen Gesetze des verträumten Sehens, des momentanen Lichtes und der persönlichen Farbvorliebe, die sich zweifellos auf einer sehr hohen Intensitätsstufe befindet.
Ziel ist es ihr künstlerisches Schaffen als Paradebeispiel der modernen Kunstvermittlung auf den Boden des Alltags zu bringen, den direkten Bezug zum Leben aufzuzeigen und ihre Mitmenschen ermuntern kreatives Schaffen selbst zu erleben. Dabei soll gleichzeitig ein tieferes Verständnis der Ausdrucks- und Gestaltungsmittel der bildenden Künste ermöglicht werden.
Wir bauen unter dem Titel “Licht” eine interaktive Ausstellung auf, in der die Besucher aus der Position des Betrachters herausgeholt und hin zu eigener künstlerischer Tätigkeit angestiftet werden. Mit dem “Licht” schaffen wir eine Art kreativen Spielplatz für alle Generationen.
Diverse Werke sind zu dem Thema “Licht” entstanden. An mehr als zwei Zwischenstationen entlang des Ausstellung-Pfads geht es um Aktivität. Die Menschen können eigene Erfahrungen machen und nicht nur Fremderfahrungen konsumieren. Denn gerade den nicht-Künstlern wollen wir einen Weg ermöglichen der Kunst einen Schritt näher zu kommen. Und nicht nur das: Schön wäre es, wenn die Besucher sich auf eine spielerische Erkenntnissuche einlassen, vielleicht miteinander ins Gespräch zu kommen und ohne Bewertung die verschiedenen Wahrnehmungen vergleichen können. Wir setzen auf die Freude am Geschehen. Es geht um das Erlebnis, und wir laden jeden ein, der sich fragend der Kunst nähern möchte.
Die Station „Künstler-Doku“ ermöglicht beispielsweise dem Besucher anhand einer experimentellen Kurzdokumentation eine Reise über die Entstehung des Kunstwerkes zu verfolgen. Und so wird er zum Eintauchen motiviert in die gedankliche Phantasiewelt hindurch zu dringen um auf diese Weise entlang der schwung- und temperamentvollen Hand Netty Michels sein eigenes gedankliches Werk im Geiste zu kreieren. Als trockener, nach Farbe gieriger Pinselkopf starten wir unsere Reise von dem kahlen Flächenweiß hin zur emotionalen Spielwiese mannigfaltiger Farben, vor Charakter nur so strotzend, in der sich ausdrucksvoller Scherz mit verspielter Jugendlichkeit, als leichtsinniger Expressionismus, mit- und ineinander vermengen, wobei ihm auch ein Funken Kitsch mit untergemischt wird. Wie durch Zauberkräfte gestärkt vom wässrig bis zähflüssige Farbelement, glauben wir wahrlich noch am Ende die Künstlerin, somit Netty Michels, selbst zu sein.

Bei der Station „Besucher-Gemälde“ können die Besucher durch eigenes Anmischen von verschiedenen Farbtönen zum einen die Vielfalt der Farben erleben, aber auch vorher noch Gesehenes in die aktiv kreative Praxis umsetzen und den Pinsel mit der eigenen Hand über die Leinwand schwingen.
Auf diese Art und Weise wird auch das soziale Miteinander in dem spielerischen und bunten Parcours eine große Rolle spielen, da jeder Besucher seine eigene Farbspur hinterlassen kann. Durch das allmähliche Übereinanderlagern der verschiedenen Spuren jedes einzelnen Besuchers entsteht langsam ein Gemälde, und vielleicht wird es uns ja am Ende an die Werke von Netty Michels erinnern.

Mitglied von plurio.net, dem offiziellen Kulturportal der Großregion | Member of plurio.net, the official culture portal for the greater region of Luxembourg

November 8th, 2011 | katharina

Mit plurio.net entdecken Sie die Kultur der Großregion auf Ihre Weise. | With plurio.net you can discover culture in the greater region as you go along.

 

www.plurio.net


Wir haben zwei neue Praktikantinnen | We have two new interns

Oktober 19th, 2011 | katharina

Rebekah Edwards kommt aus England und unterstützt uns bis Juli 2012. |

Rebekah Edwards is from England and will be with us until July 2012.

r.edwards@artetculture.eu

Anne – Cathrin Köhler aus Trier unterstützt uns bis Ende 2012.

Anne – Cathrin Köhler is from Trier and will be with us until the end of 2012.

anne.@artetculture.eu

“STAND DER DINGE” | (State of Play)

Juni 29th, 2011 | admin

Sie begegnen einer neuen Form der Ausstellungseröffnung von FotoWerken.
Die mit kreativen Augen festgehaltenen Sinneseindrücke von Dieter Klein und Serge Koch lassen eine Vielzahl kleiner Geschichten aus der Vergangenheit und Gegenwart erzählen – in der Völklinger Hütte (Weltkulturerbe), von den Arbeitsbedingungen in der Schwerindustrie und darüber hinaus.
Die Ausstellung ist im Dezember 2012 in der Galerie Gaasch in Differdange/Luxemburg.
Hier finden Sie weitere Informationen: STAND der Dinge

You will discover a new form of exhibition and photography work.
This exhibition captures what the creative eyes of Dieter Klein and Serge Koch have seen and can tell a variety of short stories from the past and the present – it shows the working conditions in the Völklinger Ironworks (world heritage site) and other heavy industry.

The exhibition will be held in December 2012 in the Gaasch Gallery in Differdange/Luxembourg.
For more information see: STAND der Dinge

Juni 8th, 2011 | katharina

 


Heidi Hahn – Malerei | Painter – Aalen

März 10th, 2011 | katharina

Heidi Hahn zu ihrer Arbeit:
Ich arbeite in hauchdünnen farbigen Schichten in Öl, Acryl oder Mischtechnik, die je nach Lichteinfall immer wieder anders reflektiert werden. So wird der Eindruck von Raum und Dreidimensionalität – von Bewegung vermittelt. Zugleich bieten die Bilder je nach Tageszeit, Licht und Winkel des Betrachters immer wieder neue Ansichten.
Ich bekenne mich zu einer Besonderheit meiner Augen, dass ich in einer gewissen Konturenlosigkeit weitaus mehr Licht und Farben erkennen kann. Unscharfe Umrisse haben den Vorteil, farbliche Zwischentöne und deren Vielschichtigkeit erst hervorzubringen.
Lebendiges Licht, weite Horizonte und eine Farbigkeit, die anrührt – diese dominierenden Faktoren in meinen Bildern verbinden das Konkrete mit der abstrakten Sicht der Wirklichkeit und erlangen so eine Darstellungs- und Empfindungsebene jenseits der Realität, aber auch jenseits der Abstraktion: Weg von äußeren Bildern hin zu inneren, weg vom bloßen Sehen hin zur Empfindung. Meine Arbeiten werden damit zu dichten, lebenden Flächen. Sie sind ehrlich in ihrer Substanz und ihr Entstehungsprozess ist ein behutsamer und entsprechend langer – die Folge harten Ringens und Hinterfragens, eines komplexen und immer komplexeren Malvorganges, des „Jagens nach Licht“.
Das Ergebnis: Sphärische Ebenen – ineinander verwoben und doch jede Ebene für sich; je nach Betrachter und Sicht zu einem jeweils neuen und individuellen Gebilde, einer Komposition aus Licht und Gefühl werdend (subjektive Wahrnehmung); Empfindungen, die über die Auseinandersetzung mit den Bild-Räumen entstehen.
Ein Ansatz, der seinen einen Ursprung weit zurück in der Romantik fand, später im Impressionismus jedoch fortgesetzt wurde: Ein Bild aus Farben und Licht als Spiegel der Empfindung, als individuelle „Licht- und Farb-Therapie“, die Zulassung von Gefühl in der Kunst, die Wiedergewinnung der Romantik.
Menschenlos bietet sich das Licht dar, fast als reines Selbst, als wäre die Welt frei von Akteuren, als gäbe es nur die Natur und das Licht, das sie bespielt wie eine Bühne im Theater Gottes. Man fühlt sich ganz einsam und seltsam geborgen, wenn man sich versinken lässt in Landschaften, die einen Hauch vergänglicher Ewigkeit in sich tragen, welcher sich durch die Wiederholung des Themas Licht und der Suche nach selbigem manifestiert.

Die Ausstellung, mit dem Titel “HORIZONTE”,  mit musikalischer Begleitung von Sven Kiefer (www.svenkiefer.com) ist im November 2012 in der Galerie Gaasch in Differdange.

 

Heidi Hahn on her work:
I work with very thin layers of colour in oil, acrylic, or mixed media, depending on the way the light is reflected, which is always different, thus the impression of space and three-dimensionality conveyed by movement. Simultaneously, the pictures always offer new views, depending on the time of day, light and angle of the viewer.

I confess that I have a peculiarity of the eyes in that I can detect light and colour much more in a shapeless form. Blurred outlines have the advantage of producing much more complexity and nuances of colour.
Living light, wide horizons and colour all work together in my pictures to combine the concrete and abstract views that can be seen in them so that you can see a representation of reality but also have a sense of beyond the reality and beyond the abstract: a way for external images to become internal and a way for mere viewing of the image to become a true sensation. Therefore my work is full of living spaces. They are honest in their substance and their development process is a long complex struggle, the result of questioning and a careful and complex painting process of “finding the light”.
The result: Spherical levels are intertwined but can also be seen individually depending on the viewer’s perception of the structure and the composition of light, creating a subjective perception and sensations that go beyond the usual examination of the image space.
One approach that has origins stretching back to the romantic period and then later in impressionism is a picture that uses colour and light as a reflection of feeling, as individual “light and colour therapy” admission of feeling in the art that rediscovers romanticism.
Human destiny itself offers light, almost like pure consciousness, as if the world were free of actors, like there’s only nature and light played out on God’s stage. You can often feel lonely and insecure when you immerse yourself in landscapes which carry a touch of transient eternity which manifests itself through the repetition of the theme of light the search for the same.

In planning, an exhibition entitled “HORIZONS” with musical accompaniment by Sven Kiefer (www.svenkiefer.com) in 2012.